Travertin.
Von der Natur gezeichnet.
Bevor er Teil eines Raumes wird, ist er Wasser, Mineral und Zeit. Eine Entdeckungsreise durch die Oberfläche eines besonderen Steins.

Alles beginnt
mit Wasser.
Travertin ist ein Kalkstein. Er entsteht, wenn mineralreiches Wasser Calciumcarbonat ablagert. An Quellen kann sich so Schicht für Schicht ein neuer Stein bilden.
Seine feinen Poren und wechselnden Strukturen machen diese Entstehung sichtbar. Die Oberfläche wirkt ruhig — und steckt doch voller Unterschiede.

Die Form verändert sich.
Der Charakter bleibt.
In der Steinverarbeitung wird Travertin zugeschnitten, geformt und geschliffen. Die Schnittrichtung und die Oberflächenbearbeitung bestimmen, wie seine Zeichnung zur Geltung kommt.
Offene oder gefüllte Poren, matte oder polierte Flächen: Die Ausführung kann je nach Objekt variieren. Entscheidend sind die Angaben zum jeweiligen Modell.
Illustrationen zur Materialbearbeitung.
Keine Oberfläche wie die andere.
Poren, Linien und Farbübergänge gehören zum Erscheinungsbild des Natursteins. Auch innerhalb eines Modells können sie unterschiedlich ausfallen.
Licht zeigt die Struktur.
Seitlich einfallendes Licht betont die kleinen Vertiefungen. So verändert sich die Wahrnehmung der Oberfläche mit dem Blickwinkel und der Beleuchtung.
Mit Ruhe betrachten.
Ein Naturmaterial muss nicht vollkommen gleichmäßig sein. Gerade die kleinen Unterschiede geben einem schlichten Gegenstand seinen eigenen Ausdruck.